Forschungsgeschichte

Das Siedlungsplateau, die Grabhügel sowie die Wall- und Grabenanlagen beflügelten schon vor Jahrhunderten die Fantasie der Bevölkerung. In ihrer Vorstellung könnten „Hünen“ (Riesen) oder
„Heiden“ die Anlage errichtet haben, die dem Burgberg den Namen Heuneburg gaben. Im 19. Jahrhundert rückte die Heuneburg erstmals in den Fokus der Altertumsforscher und man begann die großen Grabhügel in der Umgebung abzutragen. Erste Erkenntnisse zur Heuneburger brachten kleine Sondierungen im Jahr 1921.

1950 begannen umfassende systematische Ausgrabungen an der Heuneburg. Bis 1979 konnten etwa ein Drittel der Innenfl äche des Burgbergs und die Gießübel-Talhau-Nekroplole erforscht werden. In den letzten 20 Jahren wurden zudem die Außensiedlung und die Vorburg untersucht.